Unterricht am anderen Ort in Sachsens Hauptstadt

Am 19.12.2025 fuhren wir, die Fri24a, nach Dresden, um die Semperoper als außerschulischen Unterrrichtsort zu besuchen.
Nachdem unsere Klasse in zwei Gruppen geteilt wurde, erhielten wir Einblicke in den technischen Bereich der geschichtsträchtigen Semperoper, welche im 19. Jahrhundert erbaut und 1985 rekonstruiert wurde.
Dabei durften wir sowohl hinter und unter die Bühne schauen, als auch in den Zuschauerraum, welcher sehr beeindruckend ist.
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Für uns, als angehende Friseure, war natürlich der Blick in die Maskenbildnerei das Highlight. Wir durften den anwesenden Maskenbildnern über die Schultern schauen und haben viele Details über die Arbeit eines Maskenbildners erfahren.
Die Chefmaskenbildnerin Heike beantwortete unsere Fragen geduldig und ausführlich, wodurch wir viel über die Herstellung von Masken und Perücken derzeitiger und ehemaliger Vorstellungen erfahren konnten. Darüber hinaus sprachen wir mit einer Auszubildenden im dritten Lehrjahr über die Prüfungen, welche auf dem Weg zum Maskenbildner zu absolvieren sind.

Ein gemeinsames Mittagessen in der Kantine der Semperoper sowie ein Besuch auf dem Dresdner Striezelmarkt bildeten einen gelungenen Abschluss des Tages.
Altenberg Skeleton Weltcup 16.01.2026

Ein sportliches Erlebnis für alle Azubis der Fachrichtung Kurier- Express und
Postdienstleistungen. Am 16.01.2026 ging es 6.30 Uhr gemeinsam mit dem 1. Und 2.
Lehrjahr vom Bahnhof Leipzig mit dem Bus in Richtung Altenberg zum Skeleton Weltcup.
Der Wetterbericht kündigte nicht zu kalte Temperaturen und Sonnenschein an. Perfektes
Wetter also. Kurz nach 9.00 Uhr waren alle Schüler in Altenberg angekommen und
durften endlich rein und sich die gesamte Bobbahn von oben bis unten ansehen
(Höhenunterschied 122m). Die Schüler teilten sich automatisch in mehrere kleinere
Gruppen auf und erkundeten die Bahn und die Angebote rund um die Bahn. Für das
leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt und es gab für alle noch einen Gutschein für
einen Kinderpunsch. (zum Aufwärmen)
Aus der Sicht von Selina einem echten Skeleton-Fan aus dem 2. Lehrjahr hört sich dies
dann so an:
„…. Allein der Eiskanal, ein bauliches Meisterwerk in einem der schönsten Panoramen,
die man sich vorstellen kann. Jeder Millimeter der Bobbahn ist mehr als nur sehenswert,
das Eis funkelt nur so auf der Bahn und wenn ein Skeletoni dann darauf direkt neben dir
den Eiskanal runtergeschossen kommt, hat man einen totalen Adrenalinrausch... Ein
unbeschreibliches Gefühl, was ich nie vergessen werde. So ein Skeletonschlitten baut
Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h auf. Selbst wenn man kein Wintersportfan ist
und keine Erwartungen an diesen Tag bzw. den Eiskanal hatte, werden die Erwartungen
mehr als übertroffen. Es ist ein pures Erlebnis und jeder sollte sich so etwas mal
ansehen. Selbst wenn man kein Sport mag, die Stimmung ist faszinierend, motivierend
und reißt einen einfach mit. Ein wahrer Adrenalinrausch “….
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Die Stimmung im Ziel war wirklich mitreißend und wurde am Ende auch noch mit einem
deutschen Doppelsieg bei den Frauen belohnt. Das Starterfeld war international bunt
gemischt und die Schüler konnten nicht nur sportliche Erfahrungen sammeln, sondern
ihre Fremdsprachenkenntnisse anwenden und den ein oder anderen Kontakt zwischen
dem 1. und 2. Lehrjahr knüpfen.

Ein wunderschöner teambildender Tag in einer tollen Landschaft verknüpft mit der
Möglichkeit eine Sportart kennenzulernen, mit der die meisten Azubis bis dahin eher
weniger Kontakt hatten.
Seline Gebhardt (KEP24) und Frau Pechfelder

Lehrerbetriebspraktika als Schlüssel für starke Auszubildende und engagierte Unternehmen
Praxisnähe ist ein zentraler Erfolgsfaktor in der beruflichen Bildung. Durch regelmäßige Lehrerbetriebspraktika in Form von Hospitationen und Mitfahrten im realen Eisenbahnbetrieb bleiben unsere Lehrkräfte fachlich auf dem aktuellen Stand. Diese Erfahrungen kommen unmittelbar den Auszubildenden zugute und stärken zugleich die enge Zusammenarbeit mit den ausbildenden Verkehrsunternehmen.

Lokführer für einen Tag (Herr Strauß)
„Im November 2025 konnten wir mit Unterstützung der Länderbahn eine Führerstandsmitfahrt von Zwickau bis Zwotental unternehmen – diesmal nicht „nur“ in der Rolle des Lehrers, sondern als neugieriger Fahrgast im Führerstand. Ja, auch Lehrkräfte bleiben nah am Ball.
Die Fahrt mit dem Triebfahrzeugführer war äußerst anschaulich und informativ. Laufend wurden Signale, betriebliche Abläufe sowie streckenspezifische Besonderheiten erläutert. Dadurch ergab sich ein sehr guter Einblick in die tägliche Arbeit eines Triebfahrzeugführers.
Auch die landschaftlichen Eindrücke waren beeindruckend: Während in Zwickau noch kein Schnee lag, waren in Zwotental bereits rund zehn Zentimeter zu sehen. In Kraslice erfolgte der Wechsel zu einem tschechischen Triebfahrzeugführer; anschließend ging es auf derselben Strecke wieder zurück nach Zwickau.
Als ergänzender Programmpunkt konnte nach kurzer Absprache eine Weiterfahrt mit demselben Triebwagen bis ins Zentrum von Zwickau erfolgen, wo dieser im Straßenbahnverkehr eingesetzt wird. Die Mitfahrt war fachlich wie persönlich sehr gewinnbringend und bereitete nebenbei auch große Freude.
Insgesamt stellte diese Erfahrung eine wertvolle Ergänzung zum praktischen Verständnis des Eisenbahnbetriebs dar. Darüber hinaus verdeutlichte sie eindrucksvoll die hohe Bedeutung von Lehrerbetriebspraktika für die Qualität der beruflichen Ausbildung. Nur durch regelmäßige, praxisnahe Einblicke in den realen Eisenbahnbetrieb können Lehrkräfte ihr Fachwissen aktuell halten und die Ausbildungsinhalte realitätsnah an die Anforderungen des Berufsalltags anpassen. Dies kommt insbesondere der Ausbildung der angehenden Eisenbahner/in im Betriebsdienst – Fachrichtungen Zugverkehrssteuerung sowie Lokführer/in und Transport – zugute.“
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Besuch im Stellwerk Leipzig-Schönefeld (Herr Strauß)
„Ebenfalls im November 2025 haben wir das mechanische Stellwerk Leipzig-Schönefeld besucht. Während des Aufenthalts konnten die grundlegenden Aufgaben und Arbeitsabläufe eines Fahrdienstleiters in einem mechanischen Stellwerk nachvollzogen werden. Besonders anschaulich war die Bedienung der Hebelwerke sowie der Weichen und Signale, ebenso wie die enge Verzahnung von Technik, betrieblichen Abläufen und betrieblicher Verantwortung.
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Als besondere Betriebssituation war die Sperrung eines Gleisabschnitts und die Durchführung von Sperrfahrten im Zusammenhang mit einer Baustelle vorgesehen. Hierfür musste eine gültige Betra (Betriebs- und Bauanweisung) beachtet werden, die die besonderen Regelungen und Einschränkungen für den betroffenen Streckenabschnitt festlegte. Im weiteren Tagesverlauf war zudem das Schreiben eines Befehls erforderlich, um notwendige Anweisungen formal korrekt an das Triebfahrzeugpersonal zu übermitteln.
Der Besuch vermittelte einen praxisnahen Eindruck von der Arbeit im mechanischen Stellwerk und verdeutlichte die Bedeutung einer sicheren und regelkonformen Abwicklung von Zug- und Rangierfahrten. Insgesamt stellte die Exkursion eine hilfreiche Ergänzung zum Verständnis der betrieblichen Grundlagen im Eisenbahnwesen dar. Sie zeigte zugleich, wie wichtig es ist, dass Lehrkräfte regelmäßig an Lehrerbetriebspraktika teilnehmen, um betriebliche Abläufe, Sicherheitsanforderungen und Verantwortlichkeiten aus erster Hand zu erleben. Diese Erfahrungen fließen unmittelbar in den Unterricht ein und tragen maßgeblich dazu bei, die künftigen Fahrdienstleiter/innen und Lokführer/innen fundiert, praxisnah und sicherheitsbewusst auf ihre spätere Tätigkeit vorzubereiten.“
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Ergänzend zu den beschriebenen Exkursionen fanden weitere Lehrerbetriebspraktika und fächerübergreifende Fortbildungen statt. Dazu zählten Praktika in der Betriebszentrale Leipzig (Elektronisches Stellwerk) und Stellwerken mit Alttechnik (DB InfraGO) sowie Führerstandsmitfahrten von Kolleginnen und Kollegen im Personen- und Güterverkehr. Diese erfolgten unter anderem auf Strecken der Länderbahn (Dresden–Görlitz), der ITL Eisenbahngesellschaft (Straßgräbchen–Hosena) sowie bei DB Regio (Halle–Magdeburg). Darüber hinaus wurde zwei Klassen die Erkundung des Güterbahnhofs Halle inkl. Ablaufbetrieb vor Ort durch den Leiter Betriebsbezirk Halle, Herrn Kaschta ermöglicht. Auch diese Erfahrungen trugen wesentlich dazu bei, betriebliche Abläufe, Schnittstellen und Besonderheiten verschiedener Verkehrsunternehmen besser zu verstehen und in den Unterricht einfließen zu lassen. Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schule und Praxis stellt einen wesentlichen Baustein für eine qualitativ hochwertige Ausbildung im Eisenbahnwesen dar und leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Fachkräften im System Bahn.
Als Fachbereich für Eisenbahnberufe machen wir es uns zur Aufgabe Praxis und Theorie weiter miteinander zu verzahnen und bedanken uns ausdrücklich bei allen beteiligten Eisenbahnverkehrsunternehmen und Eisenbahninfrastrukturunternehmen, die uns diesen fachlichen Input regelmäßig ermöglichen und die die berufliche Bildung damit kontinuierlich unterstützen.
M. Ihle
Fachleiterin Eisenbahnberufe
Weihnachtsgrüße und Änderung Schulzeiten
Wir, die Kolleginnen und Kollegen unseres Beruflichen Schulzentrum Schkeuditz im Landkreis Nordsachsen, danken Ihnen, den am Schulleben unseres Hauses Beteiligten, für die gemeinsamen Bemühungen und das immer gute Miteinander auch in diesem Jahr. Gemeinsam konnten wir auch in diesem, sehr herausforderndem Jahr, viel mit und für unsere Auszubildenden gestalten und unser BSZ als dualen Bildungsort stärken.

“Wenn die Gans im Magen grummelt und die Familie sich um den Tannenbaum tummelt 👪, sinkt der Kontostand geschwind 💰✨, dann ist’s Weihnachten, bestimmt 🎄🎁🎅.”
Wir wünschen jetzt ein frohes Fest im Kerzenschein mit stillen Momenten und lautem Gesang, mit roten Nasen, kalten Füßen und bunten Plätzchen. Hoffentlich ist der Glühwein gut warm. Von Herzen eine wunderschöne Weihnachtszeit und einen friedlichen Jahreswechsel mit viel Zeit für die schönen Dinge des Lebens.
Wir mussten kurzfristig die Beschulungszeiten anpassen, da durch die Fahrplanänderung am 14. Dezember viele Auszubildende nicht rechtzeitig zum Unterricht kommen konnten. Wir bitten um Beachtung ab dem 05. Januar 2026
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Montag bis Freitag: |
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1. |
08:00 - 8:45 Uhr |
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2. |
08:45 - 9:30 Uhr |
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Pause I - 20 min |
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3. |
09:50 - 10:35Uhr |
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4. |
10:35 - 11:20 Uhr |
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Pause II - 5 min |
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5. |
11:25 - 12:10 Uhr |
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Pause III - 30 min |
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6. |
12:40 - 13:25 Uhr |
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7. |
13:25 - 14:10 Uhr |
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Pause IV - 5 min |
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8. |
14:15 - 15:00 Uhr |
Mit freundlichen Grüßen
Dietrich Lehne
Schulleiter






