Bericht vom Landesleistungsvergleich des 1. Lehrjahres Holztechnik
Am 28. Mai 2026 war es wieder so weit: 17 Auszubildende aus allen Teilen Sachsens waren in die Berufsschule in Limbach-Oberfrohna gekommen, um im Rahmen eines Landesleistungsvergleichs der Holztechnik die besten Azubis des 1. Lehrjahres zu ermitteln. Diese Veranstaltung hat Tradition: Sie gibt es bereits seit 2004 – und das nahezu unverändert.
In diesem Jahr bestand die Aufgabe darin, innerhalb von 4 Stunden ein „Ü-Ei-Gefängnis“ – eine Art Knobel- bzw. Puzzlespiel – ausschließlich mit Handwerkzeugen zu fertigen. Dabei waren neben der Werkzeugbeherrschung die richtige Arbeitsplanung, zügige Durchführung und exakte Arbeitsweise ausschlaggebend.
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Nach Abschluss der Arbeiten wurde von einer fachkundigen Jury – bestehend aus 8 Fachlehrern – die Bewertung vorgenommen. Neben dem Gesamteindruck wurden Kriterien wie Maßhaltigkeit, Qualität der Verbindungen und Arbeitsweise beurteilt. Obendrein ging in die Wertung noch ein Teil mit Theoriefragen ein.
Schlussendlich stellte sich die Aufgabe als selektiver heraus, als sie anfangs aussah. So war am Ende vom perfekten Teil bis zum unfertigen Bausatz alles vertreten. Prinzipiell wurde dieser Tag von den Teilnehmern als ausgesprochen lehrreich empfunden, da er doch eine gute Vorbereitung auf die spätere Gesellenprüfung darstellt.
Das Gesamtergebnis des Tages zeigte, dass es im Holzhandwerk hervorragende Auszubildende gibt, die auch schwierigen Aufgaben gewachsen sind und damit dem hohen Niveau der Ausbildung gerecht werden. Herzlichen Dank an die Fachkollegen der Holztechnik in Sachsen sowie den Gastgebern des BSZ Limbach-Oberfrohna, die alle gemeinsam durch ihr Engagement jedes Jahr diese Veranstaltung ermöglichen. Ein besonderer Dank gilt der Firma PaX, welche Preise für die Teilnehmer zur Verfügung gestellt hat.

| .. | 2. Platz Simon Hoyer BSZ Kamenz |
1. Platz Moritz Hellriegel BSZ Schkeuditz |
3. Platz Vincent Thieme BSZ Kamenz |
Gerd Seidel
Fachberater Holztechnik
LaSuB Standorte Chemnitz, Zwickau und Leipzig
Fachliche Exkursion zum Rangierbahnhof Espenhain (Pressnitztalbahn)

Im Rahmen meiner Tätigkeit als Berufsschullehrer für angehende Triebfahrzeugführerinnen und Triebfahrzeugführer sowie Fahrdienstleiterinnen und Fahrdienstleiter besuchte ich den Rangierbahnhof Espenhain, der von der Pressnitztalbahn betrieben wird. Bereits bei meiner Ankunft wurde ich sehr freundlich empfangen, und die Mitarbeitenden nahmen sich ausführlich Zeit, mir die betrieblichen Abläufe und die Organisation der Wagenabfertigung vor Ort zu erläutern.
Besonders eindrucksvoll war die praxisnahe Vorstellung des örtlichen Gleisbildstellwerks. Nach einer fachkundigen Einführung konnte ich selbst Fahrstraßen einstellen und Störungsszenarien simulieren sowie deren Behebung nachvollziehen. Dabei wurden meine Fragen kompetent, detailliert und nachvollziehbar beantwortet, was mir wertvolle Impulse für die Unterrichtsgestaltung in den einschlägigen Lernfeldern gab.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Werkstatt beziehungsweise des Lokschuppens. Dort werden unterschiedliche Eisenbahnfahrzeuge regelmäßig gewartet und instandgesetzt, unter anderem eine Diesellokomotive der Baureihe V 60 Ost und eine dieselelektrische Lokomotive der Baureihe 285. Unter Anleitung erhielt ich die Gelegenheit, die Lokomotive der Baureihe 285 zu starten und auf ein anderes Gleis zu rangieren. Die dabei vermittelten Verfahrensweisen orientierten sich eng an den geltenden Richtlinien zur sicheren Durchführung von Rangierbewegungen.
Dazu zählten auch grundlegenden Dinge, wie das Betreten und Verlassen eines Fahrzeugs und die Bedienung einer ortsgestellten Weiche.

Darüber hinaus bot sich ein interessanter Einblick in die Bereiche Wartung, Instandhaltung und Fahrzeugtechnik, insbesondere im Hinblick auf die unterschiedlichen technischen Systeme der beiden genannten Baureihen. Diese Praxiserfahrungen ermöglichen mir, die theoretischen Inhalte des Unterrichts künftig noch anschaulicher und handlungsorientierter zu vermitteln. Der Besuch in Espenhain war somit fachlich und didaktisch äußerst gewinnbringend.
Herr Hagedorn
Fachlehrer EiB
Exkursion zu einem modernen Fensterbaubetrieb
Am Mittwoch den 22.04.2026 haben die Holzmechaniker der Ti/Hm23c die Firma Fensterbau Hempel GmbH & Co.KG besucht. Dort werden Fenster in Serien gebaut.
Dabei weden Holzarten wie Kiefer, Lärche Eukalyptus oder auch Eiche verwendet. Die Hölzer werden dreifach verleimt geliefert und kommen dann durch einen Vier-Seiten-Hobel, der direkt aus diesem Holz auch die Glasleisten mit heraussägt. Danach werden die Fensterschenkel fertig auf einer CNC bearbeitet. Bei Fenstern mit Rundungen müssen mehrere Arbeiten einzeln ausgeführt werden.
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Zum Verleimen der Fenster gibt es eine extra Maschine zur Leimangabe, die ebenfalls die Dübel in die Löcher steckt. Somit muss der Rahmen nur noch mit einer hydraulischen Presse zusammengesteckt werden. Die Glasleisten werden zur einfachen Montage ebenfalls als Rahmen verbunden.
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Zum Schluss muss das Fenster noch lackiert, mit Beschlägen versehen und eingeglast werden.
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So eine Produktion war sehr spannend zu sehen. Wir danken der Frima Hempel für die Zeit und die Beantwortung unserer Fragen.
RB Azubi-Turnier in der Soccerworld Leipzig
Vom holprigen Start zum versöhnlichen Abschluss: Unser Team überzeugt durch Moral und Kampfgeist
Ein Bericht vom RB Azubi-Turnier in der Soccerworld in Leipzig
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Am 17.03.2026 nahm das BSZ Schkeuditz wieder traditionell am RB Azubi Fußball Cup in Leipzig teil und trat gegen weitere 14 Berufsschulmannschaften aus dem Großraum Leipzig an. Wir starteten diesmal mit nur einem Team. Die Mannschaft bestand aus Schülern aus dem Eisenbahn-, Tischler- und Logistikbereich. In der Vorrunde zeigte die Mannschaft eine durchwachsene, aber engagierte Leistung: Ein Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage bedeuteten am Ende, dass maximal noch Platz 9 in der Hauptrunde erreichbar war.
Davon ließ sich das Team jedoch keineswegs entmutigen. In der anschließenden Hauptrunde präsentierten sich die Spieler hochkonzentriert und spielerisch überlegen. Mit mehreren souveränen Siegen in Folge konnte sich die Mannschaft schließlich den 9. Platz sichern – ein versöhnlicher Abschluss nach der durchwachsenen Vorrunde.

Leider musste ein zweites Team unserer Schule kurzfristig abgemeldet werden. Aufgrund von Terminverschiebungen sowie krankheitsbedingten Ausfällen standen nicht genügend Spieler zur Verfügung, um am Turnier teilzunehmen.
Trotz dieser Umstände kann die Leistung des angetretenen Teams als großer Erfolg gewertet werden bei diesem wieder sehr gut organisiertem Turnier. Besonders der starke Auftritt in der Hauptrunde zeigt den Teamgeist und die Qualität der Mannschaft.
G. Ruge
Sportlehrerin





