Leitbild des Beruflichen Schulzentrums Schkeuditz

P R Ä A M B E L

Die folgenden Leitlinien formulieren die angestrebte Identität des Beruflichen Schulzentrums Schkeuditz. Sie zeigen in ihrer Prozesshaftigkeit den Weg der Umsetzung der Schulprogrammarbeit auf und gelten als Ausgangspunkt und Zieldefinition für Verbesserungen des pädagogischen Handelns. Als „Leitbild“ bieten sie Orientierung und Handlungssicherheit für komplexe, schnelllebige Zeiten. Gleichzeitig zeigen sie berufsmoralische Grundsätze, die in die Bildungs- und Erziehungsarbeit einfließen und sich im fachlichen Herangehen sowie in den zwischenmenschlichen Beziehungen im komplexen Lehr- und Lernprozess manifestieren.

 

1 - Ethisches Verhalten im Miteinander

Die Grundlagen des allgemeinen Miteinanders an unserem Beruflichen Schulzentrum sind die festgeschriebenen, historisch gewachsenen Werte der Verfassung des Freistaates Sachsen. Sie bilden im Rahmen einer sich verändernden Arbeits-, Berufs- und Lebenswelt das Fundament unseres ethischen Verhaltens:

  • Respekt vor der Persönlichkeit und Leistung des anderen sowie vor der kulturellen Vielfalt innerhalb und außerhalb unseres Schulzentrums
  • Toleranz und Aufgeschlossenheit gegenüber anderen Meinungen und Ideen
  • Überwindung von Ausgrenzungen und Diskriminierungen jeglicher Art
  • Integrität und Förderung partnerschaftlicher Zusammenarbeit
  • Unterbreitung konstruktiver Angebote, Empfehlungen, Hilfestellungen und Unterstützungen für die schulischen Lern- und Verstehensprozesse
  • Ehrlichkeit, Offenheit, Höflichkeit, Disziplin und Pünktlichkeit als gelebte Werte
  • Verlässlichkeit, Solidarität und Gleichberechtigung im schulischen Umgang
  • ein verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt

 

2 - Unsere Stärken und Ziele im Lehren

Wesentliche Bestandteile unserer pädagogischen Arbeit innerhalb des Lehr- und Lernprozesses sind:

  • eine solide Allgemeinbildung, über die schulische Moralbildung und die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen – wie Selbstständigkeit, Entwicklung eigener Maßstäbe, Empathie, kommunikative Kompetenz und Planungsfähigkeit – erreichbar sind
  • die Verbesserung der Leistungsorientierung des Beruflichen Schulzentrums Schkeuditz, indem wir uns im Berufsfeldunterricht den neuen Herausforderungen in Wirtschaft, Handwerk, Service und Dienstleistung stellen
  • Kontextualisierung von Fachwissen durch didaktische Aufbereitungen von Unterrichtsmethoden und Unterrichtsformen entsprechend der berufsspezifischen Erfordernisse
  • Unterstützung der Autonomiebestrebungen der Lernenden, Förderung motivationalen Handelns im Klassenzimmer und der damit einhergehenden Bewusstwerdung der persönlichen Relevanz einer Handlung

        

3 - Partnerschaftliche Zusammenarbeit im Ausbildungsprozess 

Unser Berufliches Schulzentrum strebt für alle Berufe eine relevante und praxisnahe Ausbildung an. Das erreichen wir durch:

  • eine enge Zusammenarbeit mit allen Ausbildungsbetrieben und überbetrieblichen Ausbildungsstellen
  • Kooperationen sowie ein lebendiger Austausch mit Innungen und Fachverbänden
  • aktive Mitarbeit in Prüfungskommissionen, Handwerkskammern sowie in der Industrie- und Handelskammer
  • Kooperationsverträge mit Unternehmen zur Förderung der Ausbildung
  • Abstimmung der Lehrplanumsetzung und Erarbeitung eigener Probeprüfungen

 

4 - Zukunftsfähigkeit in der Bildungslandschaft und Region

Für eine langfristige und nachhaltige Etablierung in der Berufsschullandschaft und der Region nutzen wir verschiedene Möglichkeiten zur Weiterentwicklung:

  • Fortbildungen und Qualifizierungen
  • Berufsbegleitende Studiengänge
  • überregionaler Austausch mit anderen Berufsschulzentren
  • Betriebspraktika der Lehrkräfte zur Verknüpfung von Theorie und Praxis
  • aktive Teilhabe am öffentlichen Leben im regionalen Standort
  • Gewinnung von neuen Ausbildungsberufen
  • Engagement und Mentorentätigkeit im Rahmen der universitären Ausbildung
  • Teilnahme an regionalen und überregionalen Messen und Wettbewerben

 

5 - Kommunikation und Reflexion im schulischen Umgang

Das komplexe Unterrichtsgeschehen erfordert eine hohe fachliche und zeitliche Abstimmung aller am Unterricht beteiligten Lehrkräfte. Wir erreichen dies durch:

  • von der Schulleitung begleitete Erstellung abgestimmter Stoffverteilungspläne, die für alle Berufsfelder und Lernbereiche Grundlage der Lehrplanumsetzung sind
  • Planung des ganzheitlichen Unterrichts durch Lehrerteams
  • eine konzeptionelle Ausrichtung der Unterrichtsinhalte für die digitale Transformation
  • einen bereichsübergreifenden Informationsaustausch mithilfe regelmäßiger Beratungen und Konferenzen
  • berufsfeldbezogene sowie allgemeinbildende Fachkonferenzen, die sowohl Multiplikatoren schulinterner Fortbildungen als auch Träger inhaltlicher bzw. pädagogischer Entscheidungen sind
  • konstruktive Angebote, Empfehlungen und Hilfestellungen für Unterrichtsinhalte in allen Fachbereichen
  • eine monatliche Unterrichtserfassung
  • Transparenz und Diskussion schulischer Entscheidungsprozesse
  • Feedback, Beurteilungen, Zielvereinbarungsgespräche zwischen Kollegium und Schulleitung

Es wurde mitgeteilt, dass die Parkmöglichkeiten an der B6 gegenüber dem BSZ-Schkeuditz nicht mehr verfügbar sind.

- Webmaster -

Das sächsisches Schulgesetz

in seiner derzeitig gültigen Fassung vom 27. September 2018 legt im

§ 3b Eigenverantwortung

.... im Absatz 5 fest:

Die Beruflichen Schulzentren können sich zu regionalen Kompetenzzentren weiterentwickeln und im Einvernehmen mit dem Schulträger über die schulischen Bildungsgänge hinaus Aufgaben der Ausbildung, Umschulung, Fortbildung und Weiterbildung (erweiterte Bildungsangebote) wahrnehmen. §38 Absatz 1 SchulG findet auf die erweiterten Bildungsangebote keine Anwendung. Auch im Zusammenhang mit den erweiterten Bildungsangeboten vertritt der Schulleiter die Schule nach außen.

Alle BSZ des Freistaates Sachsen sind und werden forführend Trägerzertifiziert durch CERTQUA. Die BSZ sind damit berechtigt für Umschüler verschiedener Maßnahmeträger die Weiterbildungsangebote im Rahmen der dualen Ausbildung in Deutschland vertraglich umzusetzen. Bitte geben Sie bei Anmeldung eines Umschülers/Maßnahmeschülers uns dieses mit der Anmeldung zur Kenntnis.

 

 
Certqua Zertifikat BSZ klein  Umschulung Prozessbeschreibung
 Link für Vollbild des Trägerzertifikates

     Link für Vollbild der Umsetzungshinweise

 

Am Freitag dem 10 Juli 2020 erfolgte im Rahmen des jährlichen Certqua - Audits für das Landesamt für Schule und Bildung, die externe Evaluation, in diesem Jahr auch für unser BSZ, durch den Certqua - Leadauditor Herrn Dr. Gaube unter Begleitung des LaSuB

 

Das durchgeführte Audit hatte folgende Punkte zur Zielsetzung

  • Feststellung der Konformität des Managementsystems des LaSuB / BSZ Schkeuditz oder von Teilen dieses Managementsystems entsprechend den Auditkriterien;
  • Feststellung der Fähigkeit des Managementsystems, die Erfüllung der anzuwendenden gesetzlichen, behördlichen und vertraglichen Anforderungen sicherzustellen, wobei das Audit nicht der Bewertung der Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen dient;
  • Beurteilung der Wirksamkeit des Managementsystems in Bezug auf die Sicherstellung, dass die Kundenorganisation dauerhaft ihre festgelegten Ziele erfüllt und
  • Bezüglich AZAV – Überprüfung der Konformität mit Produktanforderungen

Die Aufgabe des Qualitäts- Managementsystem muss es sein, Qualität zu definieren, die erreichte Qualität zu prüfen, zu sichern und darauf aufbauend den ständigen kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu gestalten. Im Audit werden durch das BSZ die Qualitätskriterien, das Leitbild, interne Zile des BSZ und das "Netzwerk" der Ausbildung beschrieben. Die Qualitätsziele müssen erreichbar und messbar sein, sowie im Sinne einer ständigen Verbesserung immer wieder modifiziert werden können. Die Orientierung ist mit der „Kriterienbeschreibung „Schulische Qualität im Freistaat Sachsen“ durch das LaSUB den BSZ, so auch unserem Schulzentrum als Rahmen vorgegeben.

Im Audit wurden besonders betrachtet:

  • Identifikation der Mitarbeiter mit dem Leitbild der Organisation
  • Ressourcenplanung und deren Bereitstellung
  • Bewertung des eingesetzten Personals

 

getroffene Feststellungen:

Die Arbeit am BSZ erfolgt auf der Grundlage des vorgestellten Leitbilds des BSZ. Qualitätsziele, Lehr- und Lernziele sowie Methoden sind über Prozessbeschreibungen, Verfahrensanweisungen und Konzepte gut erkennbar festgelegt. Geeignete Lehr- und Lernmethoden für die berufliche Erstausbildung werden effektiv eingesetzt. Die Methoden werden durch Lehrmaterialien und praktische Übungen in speziellen Fachunterrichtsräumen unterstützt. Die Ausstattung der praktischen Unterrichtsräume wurde als sehr gut und Zukunftsweisend eingeschätzt.

Die Identifikation der Mitarbeiter mit der Einrichtung und dem System zur Sicherung der Qualität ist gut. Die Mitarbeiter sind Ihren Aufgaben entsprechend ausgebildet. Die Grundsätze eines Qualitätsmanagementsystems sind den Mitarbeitern der Organisation bekannt und werden aktiv weiterentwickelt. Abfolgen und Wechselwirkungen sowie Kriterien zur Messung und Kontrolle des QMS sind festgelegt. Das QMS enthält die notwendigen Regelungen und ist für alle Mitarbeiter der Organisation verbindlich. Die im Audit vorgestellte Planung der Mitarbeiter- Weiterbildung erfolgt auf der Grundlage einer Bedarfserfassung zur Fort- und Weiterbildung des Personals sowohl über zentrale Schulungen des LaSuB als auch über Inhouse- Schulungen oder Spezialschulungen im Rahmen des Qualitätsbudgets des BSZ.

Wir danken dem Auditor, Herrn Dr. Gaube für den „Blick“ von außen auf die vielfältigen, häufig für Außenstehende nicht direkt spürbaren Aspekte, der täglichen Arbeit, die unser Berufliches Schulzentrum zu dem machen, was es derzeitig ist. Wir freuen uns über die anerkennende Einschätzung für die überprüfte Arbeit unseres Schulzentrums und werden die Ergebnisse des Audits im  neuen Schuljahr zum Anlass nehmen, dass erreichte Niveau zu halten und punktuell auszubauen.

"Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück." altes chinesische Sprichwort

Montag - Freitag

 

1./2. Stunde 07:45 Uhr – 09:15 Uhr

Pause I        20 Minuten

3./4. Stunde 09:35 Uhr – 11:05 Uhr

Pause II         5 Minuten

5.     Stunde 11:10 Uhr – 11:55 Uhr

Pause III      30 Minuten

6./7. Stunde 12:25 Uhr – 13:55 Uhr

Pause IV        5 Minuten

8.     Stunde 14:00 Uhr – 14:45 Uhr

Pause V       10 Minuten

9.     Stunde 14:55 Uhr – 15:40 Uhr

   

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